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Försterkreuz Gies u. Steinsträter (Holzkreuz)

Inschrift:

                                                                                  IHS

                                                                          Zum Andenken
an die am 31. Mai 1880 hier ermordeten Förster F. Gies und J. Steinstraeter
R.I.P.

Geschichte

Historische Aufzeichnungen und Schriftstücke aus dem Preußischen Forstamt Hardehausen berichten:

In der Nähe der Karlschanze fand am Morgen des 31 Mai 1880 ein Mann aus Kleinenberg den Förster Eduard Gies in seinem Blute liegend und angeschossen, aber voll Geistesgegenwart vor. Mit einer Handkarre fuhr derselbe den angeschossenen Förster, der unter schrecklichen Schmerzen litt, zu seiner Wohnung am Viadukt.

Hier angekommen, erkannte der Förster Gies noch seine Frau und Kinder, aber starb dann.

In seiner Kleidung fand man ein Notizbuch, wo er auf einer Seite bemerkt hatte: Johannes Ha. Hat mich geschossen; auf einer zweiten Seite: Ach Herr Baron sorgen sie für meine Kinder und meine Frau; und auf der dritten Seite: Kinder betet für euren Vater.

Erst am nächsten Tag fand man den Förster Julius Steinsträter. Er war aus dem Hinterhalt aus nächster Nähe mit einem sog. Postenschuß getroffen. Am 3. Juni 1880 wurden beide Förster auf dem Friedhof am Hoppenberge beigesetzt.

Lage:   Am Eggeweg bei der August Kroll-Hütte
Eigentümer: Familie v. Wrede

 

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